BRANDAKTUELL:

!!!!ACHTUNG NEUER BLOG!!!

Da ich auf dieser seite zu wenihg Speicherplatz habe, hab ich einen neuen Blog erstellt:

www.andreaunterwegs.auslandsblog.de   SORRY :)

 

…die zweite Woche…

Wahnsinn wie die Zeit vergeht, aber bei unserem straffen Tagesprogramm ist das ja auch kein Wunder:

Canberra:

In der Hauptstadt ist ja eigentlich nicht viel geboten, da Canberra ja auch eine „mini“ Stad (340000 Einwohner, im Vergleich: Sydney 4,5 mio und Melbourne  4 mio…) ist. Trotzdem schafften wir es einige Schmankerl zu besichtigen. Zuerst fuhren wir (ich bin gefahren :P) auf den „Teistra- Tower“ , den höchst gelegenen Aussichtspunkt in Canberra und besichtigten Canberra von oben. Danach haben wir uns ein sehr besinnliches Glockenspiel am Lake Burley Griffen angehört und anschließend ging´s dann zum Sportinstitut. Dort findet die Australische Talentförderung statt und man konnte selbst interaktiv mitwirken (Reaktionstest, Rudern, Radfahren,…). Marcel hatte dann nicht mehr groß Lust was zu machen und deshalb lieferten wir ihn am Hostel wieder ab. Simon und ich fuhren dann noch zum „Australien War Memorial“ in welchem die beiden Weltkriege dargestellt waren. Es war ganz interessant und es gab auch viel zu sehen, aber leicht schockiert waren wir dann doch von der Souvenir Verkaufstheke: „Mein Kampf“ und diverse andere rechtsorientierte Bücher konnte man hier erstehen (wir haben natürlich verzichtet…).  Der Höhepunkt des Tages war aber dann doch noch das Joggen bei Sonnenuntergang am See. Zu meinem Fahrstil in Australien muss ich hinzufügen, dass mein linker Fuß die nichtvorhandene Kupplung (Automatikauto) nicht gewöhnt ist und sich aus diesem Grund schon zweimal auf der Bremse verirrt hat (waren dann zwei glatte Vollbremsungen :D).

Thredbo

Nachdem wir dann schon früh in Canberra gestartet sind, ging´s auf direktem Weg nach Thredbo, Snowy Mountains. Dort bestiegen ich und Simon (Marcel hatte keine Lust…) dem höchsten Berg Australiens, den Mount Koscuizko (2228 m.ü.M.). Es war echt nicht schlecht, aber nachdem ich mir wiedermal einen kleinen Sturzflug leistete, verließ mich dann auch bald die Wanderstimmung… Auf dem Berg oben hatte man dann echt einen tollen Panoramablick, aber dann: REGEN!!!! Ja dann war die Lust komplett weg… Auf jeden Fall sind wir dann noch zu einer mini Eisscholle gelaufen, um zu dokumentieren, dass auch wir Schnee haben können… Auf der Rückfahrt, bzw. Weiterfahrt nach Merimbula, fuhren wir dann durch Cooma. Zu diesem Zeitpunkt waren die Buschbrände gerade mal 20 km entfernt und man konnte deutlich Rauchwolken sehen. Da auch Häuser betroffen waren, kamen alle zwei Minuten eine Alarmmeldungen im Radio. In Merimbula hatten wir dann Glück im Unglück und checkten in ein echt tolles Apartment ein (Ich bekam auch das große Bett, ist ja klar).  Zum Abendessen stimmten wir uns dann fastnächtlich mit dem „Fliegerlied“ ein.

Merimbula  -> Lakes Entrance

In Merimbula genossen wir noch kurz einen Spaziergang an der Küste (ES REGNETE!!!!) und fuhren dann aber direkt weiter nach Eden. Eden ist bekannt für Ihren früheren Walfang, aus diesem Grund kann man hier auch von August  bis November Wale sehen und ein Walfang Museum besichtigen. Dort sahen wir dann das Skelett von Old Tom, einem Killerwahl. Danach bin ich dann gefahren (Vollbremsungsfrei!!), gute 200 km nach Lakes Entrance. Auf dieser Strecke war so gut wie nichts, außer: tote Kangaroos, tote Koalas, tote Wombats UND ein  John Deere Häcksler UND ein riesen Maisfeld (fühlte mich dadurch fast schon heimisch). In Lakes Entrance bezogen wir wieder ein kleines Zimmer (naja etwas gewöhnungsbedürftig…).  An dieser Stelle muss ich fest  halten, dass ich nun schon drei australische Bundesstaaten bereist habe: New South Wales, Canberra und Victoria. In Lakes Entrance bin ich dann auch noch mal Joggen gegangen, nachdem es dann aber dunkel wurde und ich mich verlaufen hatte, fand ich es dann auch nicht mehr sooo witzig…

Phillip Island

Angekommen in  Phillip Island fuhren wir dann als erstes zur Schokoladenfabrik (mhhhhhhh). Die Eintrittskarte war schon mal ein grandioser Auftakt (eine kleine Tafel Schokolade :P), danach konnte man Kakaobohnen probieren und dann gab´s Schokolade ohne Ende, bzw. bis zum fast-Erbrechen. Als wir dann aus der Schokoladenfabrik rausliefen war direkt davor ein Unfall passiert, im ersten Moment dachte ich die Buschbrände hätten uns erfasst, bei den 100 Feuerwehr- und Polizeiautos… Auf dem Highway ins Inselinnere war es dann dementsprechend ruhig, was uns bei dem Koalacenter zu Gute kam. UND ENDLICH: lebendige Koalas, Kängurus und Wallabies. Ich war total geflasht. Als wir dann weiter zogen zur Nobbiestation, dort sollte man Nobbies (Robben oder Seelöwen, was auch immer)sehen können. Die entdeckte ich trotz meines Hammer Objektivs allerdings nicht. Dafür sah ich aber einen Zwergpinguin beim Brüten und tausende nervige Möwen. Eigentlich wollten wir noch die große Pinguinparade anschauen, was wir aus finanziellen Gründen ($22 pro Nase) und aus zeitgründlichen (5h Wartezeit) jedoch nicht machten. Also ging´s direkt auf Unterkunftssuche. Fündig wurden wir dann in Frankston.

Melbourne

Ja früh ging´s wieder auf die Straße und dann auf direktem Weg nach Melbourne. Dort suchten und bezogen wir als erstes unser Hostel. SCHOCK: es ist hier so versifft, vielleicht bin ich auch noch zu verwöhnt aber ja ein bisschen eklig ist es schon und dass bei $30 die Nacht, ja die Australien Open lassen grüßen. Als nächstes mussten wir uns dann von unserem schönen Auto trennen. Der Viktoriamarkt hat mich dann aber schon wieder ein bisschen aufgemuntert, das war echt witzig. Richtige Markschreier, Obst, Gemüse, Ramsch, Fleisch, Fisch soweit das Auge reicht. Simon und ich sind dann noch durch Melbourne getingelt (getingelt ist mein neues Lieblingswort und sobald ich es benutze, sieht mich jeder an als ob ich nen Schaden hätte, also wirklich…). Da wir in einem super Stadtteil wohnen, St. Kilda, welcher direkt am Strand liegt, sind wir abends noch ans Pier zum Pinguine beobachten. Zu sehen gab´s zwei Wasserratten (coole Viecher) und sage und schreibe vier Pinguine…

Am Mittwoch war ich dann mal wieder schwer aktiv und joggte zweimal um den Albert Lake (4,7 km eine Strecke). Dabei verlor ich, wie soll es auch anders sein, meinen Schlüssel (ich fand ihn aber wieder…). Nachdem ich mich beim Frühstück noch lange mit einem Deutschen unterhalten hatte (es wimmelt hier nur so von deutschen…) war es fast schon halb zwölf bis ich loskam. In der City versuchte ich mein Glück in einem Internetcafé auf der Seite „Gumtree“. Ich hatte ja noch nicht wirklich einen Plan was die nächsten Wochen bringen bzw. wo ich als nächstes hin soll/ will. Doch auch Gumtree half mir nicht wirklich weiter… Zurück in St. Kilda erledigte ich dann noch den 3. Sonnenbrand am Strand, fiese Sache die Sonne hier… Abends traf ich mich dann mit Claudi, einer Bekannten von Werner (danke nochmal),  wir chillten am Federation Square und tranken illegaler weise Bier in der Öffentlichkeit (wir wurden auch sofort darauf aufmerksam gemacht…) und sahen die Australien Open auf der Großleinwand.

Donnerstags bin ich dann wieder ins Internetcafé zum Lebensläufe ausdrucken und zum E-Mails checken. Und es war so heiß (39 Grad) aus diesem Grund war ich auch bald Hitzegeschädigt. Trotzdem bin ich noch auf den Viktoriamarkt, wo ich wieder vier deutsche kennenlernte (ich lern hier mehr Deutsche kennen als zu Hause!). Zurück im Hostel musste ich mich etwas ausruhen mich glaub ich hatte einen halben Hitzeschlag und es war ja auch schon fast halb acht… Da die Jungs beim  Tennis waren hatte ich auch fast Sturmfrei (der andere Zimmerkollege aus Frankreich, Tibo, war noch da).

Heute, Freitag 18. Januar, sind wir dann früh aufgestanden um zu packen. Wir wollten  nun in ein anderes, nicht so versifftes Hostel ziehen. Problem: es war nichts mehr frei also ging´s wieder zurück in das (liebevollgemeint) Loch. Ich begab mich dann auch auf Jobsuche in der City und eröffnete noch ein Konto. Bei der Jobsuche war ich recht erfolgreich (ein Restaurant, ein Treffer) und warte jetzt mal das morgige Probearbeiten ab. Ein Job für die nächsten zwei Monate wäre perfekt und wenn´s nicht klappt geht die Suche halt mal richtig los.

Heute Abend mach ich dann nicht mehr viel (ich bin komischerweise etwas erkältet, was an diesem komischen Wetter in Melbourne liegen könnte, gestern 39° heute 22°).

Ja ich wird hier schon fast noch brav… (aber wahrscheinlich nur fast)

Ich hoff euch daheim geht´s gut, ich höre zumindest nichts anderes, ich freue mich sehr über eure Gästebucheinträge und hoffe ich kann euch mit meinem „bloggen“ die Fragen beantragen (Lilo: Nein ich habe schon so ziemlich alles getroffen, nur noch keine Schiltacher und Tante bin ich bisher bzw. meines Wissens nach, auch nicht geworden…).

Bis bald,

eure Andrea



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